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Nein, ich mag keinen Knoblauch!“, „Ich hasse rohe Zwiebeln!“, „Schweinefleisch esse ich nicht!“ „Fisch mag ich gar nicht!“ „Für mich bitte nur vegetarisch!“ „Scharf kann ich definitiv nicht essen, an mein Essen keine Chillis!“ — erschwerte Bedingungen auf unserem Silvestertörn…
Die ultimative Lösung von Ulli: drei Tage Linsensalat
. Eigentlich sollten die Linsen nur für den Nachtschlag sein. Aber erstens quellen Linsen sehr auf und zweitens waren wir auf dem Nachtschlag dann leider fast alle seekrank. (Die lange Atlantikwelle ist schon fies!)
So gab es den Lins
ensalat auf 2000m Höhe im Lavagestein des Teide aus einem großen Kochtopf, es gab Linsen nach 700 Höhenmetern am Strand der Masca-Schlucht, … Linsen gab es abends vor dem Schla- fen, Linsen gab es morgens zum Frühstück, auf See als kleinen feinen Snack am Mittag. Aber die Linsen waren wirklich lecker und vor allem ohne Knoblauch, rohe Zwiebeln und Fisch…
Neben dem kulinarischen Linsenhighlight gab es tierische Höhepunkte, wie z.B. Delfine, Wale und fliegende Fische zwischen den Inseln, eine zahme Krähe am Kraterrand auf 2400m Höhe und die vielen nicht gefangenen Fische – trotz Profi-Angelequipment und wahrer Ausdauer von unserem Skipper Cüneyt.
Wir hatten auch sportliche Highlights wie die Klimmzüge an der Kaimauer (wegen des Tidenhubs auf Gomera), die Aerobic-Stunde mit den Mädels auf dem Vordeck, die Suche nach der optimalen Poledance-Stange, das Anbaden am Neujahrstag am schwarzen Strand, einen Badestopp mitten im Atlantik mit Spifall-Akrobatik und einen zweistündigen Jogging-Marathon an
Silvester, um gerade noch das letzte Auto der Insel zu mieten.
Zu den klimat
ischen Highlights gehörten das Bikiniwetter am Strand und die 5°C an der Caldeira de Taburiente, dem Kraterrand auf La Palma. Überrascht hat uns auch der Passatwind, der nicht immer aus Nordost, sondern teilweise auch aus West mit bis zu 35 Knoten weht.
Die Feiertagshighlights waren die aufgebrezelten Spanier in Abendkleidern und Anzügen, die in den Gassen von Santa Cruz zu Livemusik getanzt haben oder die Party in der Marina auf der wir mit Papphüten bis sechs Uhr morgens um die Weihnachtsdeko herum getanzt haben.
Auch der
Abend auf Gomera, im Valle de Gran Rey, mit Trommlern und Tänzern, Wein und Wellen im Sonnenuntergang, die Serpentinen-Fahrt zum riesigen Kraterrand auf La Palma, die beeindruckend steilen Klippen von Los Gigantes, und der legendäre
Lukentest (“wer passt durch und wer bleibt stecken?”), unser Silvestermenü, was wir ganz ohne Linsen zubereitet haben, waren Höhepunkte unseres diesjährigen Kanarentörns!































